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Silvanus, "Das Falkenauge" Saspius

in Zacken der Krone 02.02.2014 23:25
von Silvarus • Rekrut | 38 Beiträge

Erscheinung:
Silvanus hat eine leicht gebräunte Haut, grüne Augen und schwarzes Haar, dass er meist zu einem Zopf zusammengebunden hat.
Er ist von mittlerer Statur und ist eher dünn, hat jedoch einen leicht muskolösen Körper.
Seine Bewegungen zeugen von Schnelligkeit, Gewandheit und Verstohlenheit.

Ausrüstung:
Silvanus trägt meist eine Lederrüstung nach Art der Bosmer oder der Kaiserlichen, dazu eine Kapuze und meist ein Mundtuch
Als Waffen benutzt er einen Bogen und ein Zweihandschwert.

Eigenschaften:
Silvanus ist eher ein ruhiger Typ, der nur das wichtigste redet, jedoch sehr wortgewandt ist.
Er beobachtet seine Umgebung sorgfältig und besitzt eine schnelle Auffassungsgabe.
Ihm ist, wie vielen Kaiserlichen, ein gepflegtes Äußeres sehr wichtig und er ist etwas Arrogant.


Silvanus wurde als Sohn eines Jägers in einem Dorf geboren.
Schon in jungen Jahren meisterte er den Gebrauch von Bogen und Zweihandschwert – bei den Dorffesten die er besuchte gewann er Schießwettbewerbe und stach dabei weit ältere und erfahrenere Schützen aus, dadurch erhielt Er den Spitznamen "Das Falkenauge".
Durch den frühen Tod seiner Eltern war Silvanus schon sehr früh auf sich allein gestellt.
Er war in eine Zeit geboren worden, in der es das Dorf nicht allzu leicht hatte.
Das Wetter sorgte für schlechte Ernten und selbst die Fischer und Jäger hatten nur wenig Glück.
Und während das Volk hungerte, ließen es sich die Adeligen sehr gut gehen.
Sie lebten im Schutze ihrer Anwesen und alles, was die Dörfer grade nicht abwarfen, das wurde von außerhalb zugekauft.
Zur gleichen Zeit wurde die Not unter den gemeinen Leuten immer größer.
Überall war die Stimmung gereizt, es gab Streit wegen nur einer Handvoll Goldstücke oder dem Gewicht eines einzelnen Brotes und unter den Schwachen forderte der Hunger vermehrt durch den Tod seinen Tribut.
Es war wenig verwunderlich, als erste Berichte aufkamen, Räuber hätten vereinzelt Kaufleute in deren Kutschen überfallen und sie ihrer Waren und Besitztümer beraubt.
Auch Silvarus kam dies zu Ohren und so legte er sich einen Plan zurecht, der ihm narrensicher schien.
So sammelte er einige Freunde und einfache Menschen um sich, nachdem ihm gewahr wurde, dass erneut einer der örtlichen Adeligen, seine Kutsche zu Kaiserstadt ausgesandt hatte, um frische Lebensmittel einzukaufen.
Vom Wald aus beobachteten sie nun Tag und Nacht die Straße und warteten auf die Rückkehr der Kutsche.

"Die Nacht war drückend heiß, nicht viel besser als am Tage und wir hatten bereits einen langen Ritt hinter uns.
Plötzlich stand nur wenige Schritt vor der Kutsche ein Mann auf der Straße. Der Kutscher hätte ihn fast überfahren während er versuchte die Kutsche im letzten Moment vor ihm zum Stehen zu bringen – doch dieser Mann, er rührte sich kein Stück von der Stelle!
Uns war klar, dass es sich nur um einen Dieb handeln konnte und unser Offizier zog sofort blank.
Noch während er das Schwert aus der Scheide zog, und das schwöre ich, bei allem, was mir lieb und teuer ist, ertönte ein leises Zischen, gefolgt von einem markerschütternden Schrei und ein rot gefiederter Pfeil steckte in der Schwerthand unseres Offiziers.
Der Mann auf der Straße hielt plötzlich einen Langbogen in der Hand, auf dem bereits ein neuer Pfeil aufgelegt war.
Als er dann die Stimme erhob, klang es, als würde Eis brechen. Er befahl uns, sofort unsere Waffen niederzulegen, dies sei kein Überfall, das Volk nehme sich lediglich das, was es zum Überleben bräuchte.
Bei diesen Worten traten um uns herum weitere Männer aus dem Wald. Fast alle heruntergekommen und zerlumpt, jedoch mit Bögen, Speeren und hier und da sogar mit Schwertern bewaffnet.
Nichts ließen sie uns! Alle Waren aus der Kutsche, jedes wertvolle Kleidungsstück, unsere Waffen und Rüstungen, alles nahmen sie mit."
- mündliche Erzählung einer Kutschwache

Nach diesem Überfall gelangen Silvanus Gruppe noch einige mehr dieser Überfälle.
Nach zwei Wochen jedoch scheiterte ein Überfall, viele der 20 Räuber starben und nur Silvanus und zweien seiner Freund gelang es zu entkommen.
Nachdem Sie sich einige Wochen im Wald versteckten, und den Patroulien & Suchtrupps auswichen, schlugen Sie sich in Richtung Hammerfell durch.
Auf der Reise durch das Land trennten sich die Wege der drei, und so kam Silvarus alleine in Rihad an.
Dort hörte er Gerüchte und Geschichten über eine Gruppe die sich "die Eisenkrone" nennt und so machte er sich auf den Weg zu Ihnen, um Ihnen seine Dienste als Kundschafter, Bogenschütze und Schwertkämpfer zur Verfügung zu stellen.


Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen. - Albert Einstein

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