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Mhodorks Flucht

in Zacken der Krone 20.02.2014 09:00
von Modorok • Rekrut | 2 Beiträge

Modorok ist als einer von zwei Söhnen der Ork-Schamanin Mhora in einem sehr abgeschiedenen Dorf, oder besser gesagt, einer Ansammlung von Hüttn, aufgewachsen.
Seine Mutter und der Clan, dem sie angehörten, wurde von den feindlichen Truppen im Laufe der Jahre immer weiter in die Berge zurückgedrängt, bis sie letztendlich in einer hintersten Nischen eines Hochtales eine halbwegs sichere Bleibe fanden.
Die Lebensumstände in dieser Gegend sehr hart, die Landschaft karg, und die Gefahr von wilden Tieren drohte zu jeder Tages-und Nachtzeit.
Unter solchen Umständen groß zu werden erfordert selbst von Orks ein großes Maß an Tapferkeit,mehr aber noch an Glück, und die Neugier junger Ork- Kinder förderte die Überlebenschancen nicht gerade.

Mhora, die selbst einst unter widrigsten Bedingungen aufwuchs, gab ihr Wissen und ihre Erfahrung jedoch gekonnt an ihre beiden Söhne weiter, und lehrte sie zu überleben und zu kämpfen, je nach ihren Talenten.

Modorok, nicht besonders schlau und flink, jedoch treu und standhaft, wurde Im Kampf mit der Waffe unterrichtet. Für den jungen Ork war dies genau das richtige, und es zeigte sich bald das er nicht nur das Talent zum Kampf Mann gegen Mann hatte, sondern auch die handwerkliche Gabe besass, Rüstungen und Waffen herzustellen und zu bearbeiten.

Seinem Bruder Mhorlok, von jeher schlauer als ein durchschnittlicher Ork, aber bei weitem nicht so kräftig, gab Mhora ihr Wissen im Schamanismus und in der Alchemie weiter.

An einem regnerischen, trüben Morgen geschah allerdings etwas Tragisches:
Die Späher eines feindlichen Trupps entdeckten das Lager , und nutzen die Gunst der Stunde den kleinen Ork- Clan anzugreifen.
Sie trugen keine Wappen, ihre Gesichter waren mit Kapuzen und Masken verdeckt, und ihre magischen Fähigkeiten waren von schrecklicher Zerstörungskraft.
Mhora erkannte die Situation sehr schnell und befahl ihren beiden Söhnen, die sich schon unbedacht der Gefahr in den Kampf werfen wollten, zu flüchten.
Gerade für Modorok war dieser Befehl mehr Strafe als Schutz.
Treu und standhaft wie er war wollte er lieber im Kampf sterben als zu fliehen, jedoch ging das Wort der Mutter über alles, und so rannte er, mit Tränen in den Augen, in die Richtung die im Mhora gezeigt hatte.

Mhorlok schickte sie genau in die andere Richtung, um die Überlebenschance der Jungen zu erhöhen, sollten sie von den Angreifern verfolgt werden.

Nach Tagen der einsamen Flucht durch die Berge und Wälder kam Modorok endlich zur Ruhe.
Er hatte keine Ahnung wo er war, noch weniger was aus seinem Dorf und seiner Familie geworden ist.
Die Schmach, vor dem Kampf flüchten zu müssen saß tief und tat ihm in der Seele weh.

Ungwewiss, wie es nun weitergehen soll, suchte er sich ein Versteck und beschloss erst einmal den nächsten Morgen abzuwarten.

ooc:ich hab noch keine Ahung wie ich den Übergang vom geflüchteten Ork zum Seelenlosen Helden in Tamriel hinbiege, die Frage ist, ob das überhaupt notwendig ist darauf einzugehen, oder ob der Umstand der Seelenlosgkeit ausser acht gelassen werden kann?


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